Aufforstungsprojekt in Zentralafrika

Gemeinsames Aufforstungsprojekt mit dem WWF Deutschland

Das Dzanga Sangha-Gebiet ist ca. 4.000 km² groß. Vor Ort gibt es große Populationen von Waldelefanten, Bongo-Antilopen und westliche Flachlandgorillas. 15.000 Menschen leben in der Region. Der WWF ist seit 30 Jahren vor Ort aktiv, vor allem im Parkmanagement. Die Organisation setzt sich auch für die Menschen vor Ort ein - durch die Förderung von Bildung, Gesundheit und Menschenrechten.

Bayanga ist der Hauptort in der Region, indem ca. 5.000 Menschen leben. Die Menschen hängen stark von der Landwirtschaft und der umliegenden Natur ab. Das Land ist sehr arm und die Infrastruktur sehr schlecht ausgebaut. Das führt dazu, dass es rund um die Städte stark degradierte Flächen aufgrund nicht nachhaltiger landwirtschaftlicher Praktiken gibt – überwiegend durch Brandrodung und Nichteinhaltung von Brachzeiten.

Genau hier setzt das gemeinsame Projekt des WWF Deutschland und der Peter und Luise Hager-Stiftung an. 20 Hektar rund um Bayanga werden mit 6.000 Bäumen der Art Ricinodendron heudelotii restauriert. Dieser Baum ist besonders wichtig für die lokale Bevölkerung. Zum einen dient er als Nahrungsquelle. Die Samen können gegessen werden und auch in Öl verarbeitet werden und auf dem Baum leben Raupen, die gegessen werden. Zudem haben Blätter, Rinde und Wurzeln heilende Wirkungen. Das weiche helle Holz wird zu Möbeln und auch Schnitzereien verarbeitet.

Das Projekt wird mit der lokalen Forstabteilung der Parkbehörde und der lokalen Bevölkerung durchgeführt und soll folgende Ergebnisse bringen:

  • Begrenzung von C02-Emissionen aus Entwaldung und der Brandrodung
  • Schutz vor Bränden
  • Wiederherstellung des ökologischen Gleichgewichts der degradierten Flächen
  • Sicherung von Nahrungs- und Einkommensquelle für die lokale Bevölkerung
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© Matthias Dehling
© Thierry Lusenge
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Titelbild: Thomas Nicolon
Karte: WWF Deutschland

Bild unten links: Matthias Dehling
Bild unten mittig: Thierry Lusenge
Bild unten rechts: Nuria Ortega